Zusammenfassung:
In
diesem kleinen Aufsatz wird eine alternative Darstellung des Periodensystems
der Elemente zur
Diskussion gestellt, die einige Vorteile gegenüber den üblichen, in allen
Publikationen verwendeten Zusammenhängen bietet. Wegen der linearen Abhängigkeit
der Elemente von der Anzahl ihrer Neutronen, ist selbst die Abschätzung von wenig
bekannten oder noch nicht entdeckten Transurane ziemlich genau möglich. Die Bindungsenergie von Neutronen an Atomkerne ist durchgehend konstant. Es müssen
mindestens jeweils 2 Neutronen an einen bestehenden Kern andocken, ehe ein Paar
Proton÷Elektron
einem schon existierenden Kern zusätzlich zugefügt werden kann. Das Neutron
scheint kein zusammen gesetztes Teilchen zu sein, sondern das Primärteilchen, das z. B. in einem Neutronenstern für die Materie und die Energie der Bildung von Elementen
verantwortlich ist. Proton und Elektron scheinen die Trümmer zu sein, die mit
bei dem Zerfall eines Neutrons unter anderem übrig bleiben. Auch in diesem Aufsatz bleiben Zweifel an der
Richtigkeit der Berechnung der Ruhe-Energie durch Einstein.
Wenn
ich davon ausgehe, dass in den entsprechenden Handbüchern[i] keine falschen Werte veröffentlicht
worden sind, dann erhält man für den Massendefekt ∆W [kg], bzw. die Bindungsenergie B [MeV] folgende Abhängigkeit (Abb. 1)

Abb. 1
Abbildung
1 entspricht im Wesentlichen den in der Literatur veröffentlichten Abb.
28.3/28.4, dort allerdings ziemlich vereinfacht. Selbst, wenn die Werte für die
Bindungsenergien in Abhängigkeit von der Masse des Atomkerns aufgetragen
werden, ergibt sich ungefähr ein linearer Verlauf, der allerdings immer noch
kein klares Bild bietet.

Abb. 2
Das
zeigt auch die Abbildung 3, worin der Massendefekt ∆W [kg] in Abhängigkeit von der Masse der
Atomkerne aufgetragen wurde.

Abb. 3
Ganz
unverständlich ist z. B. der jeweilige Wert für die Elemente Ne, Mg und Cl (s. Abb. 1), die negative Bindungsenergie besitzen.
Selbst ein Produkt der Schöpfung und mit einigem Ordnungssinn bedacht, will mir
nicht einleuchten, dass am Anfang des Universums oder beim „Backen“ von Elementen in einem Neutronenstern
ein derartiges Chaos geschaffen worden sein soll, wo doch andere Zusammenhänge
stets logisch und im stetigen Zusammenhang erscheinen.
Ordnet
man dagegen das Periodische System
nach der Anzahl der Neutronen, wird seine Logik klarer.

Abb. 4
Man
erhält, wie in Abbildung 4 zu sehen und zu erwarten ist, lineare Abhängigkeit[ii]
von der Anzahl der Neutronen im Atomkern. Diese alternative Darstellung bietet
zwei Vorteile:
• Man
kann ziemlich genau die Masse der Atomkerne und deren Anzahl von Neutronen
einiger Transurane (z.
B. 265Hs und 266Mt),
die bisher nur ungefähr[iii]
bekannt sind, bestimmen.
• ◊ Man kann auch sagen, dass der
Massendefekt bei Bindung eines Neutrons an den Kern im Mittel ∆∆∆W
= ∆W2 – ∆W1 ≈ 3*10-29 [kg] beträgt, was einer Bindungsenergie von B/N = 16,78
[MeV], also dem doppelten Literaturwert[iv]
entspricht. Das ist eigentlich ein deutlicher Hinweis auf den, von Einstein
gemachten, fatalen Fehler[v] bei der
Berechnung der Ruheenergie[vi]!
◊ Will
man die Bindungsenergie des Neutrons nach der Gleichung N = P
+ e- + B + νe berechnen, ergibt sich: ∆mN = mN - (mP + me) =1,39463*10-30 [kg] ≡ 0,78 [MeV].
◊ Geht man dagegen nach der Berechnung nach
Bohr, wären 13,6 [eV] notwendig, das Elektron vom ersten
Bahnniveau ins Unendliche zu transportieren, bzw. umgekehrt.
◊ Die dritte Möglichkeit wäre, ganz
konventionell über die potentielle Energie zu rechnen, die ein Elektron haben
muß, um einen Abstand von der Oberfläche des Protons (RP ≈ 8,5*10-16 [m]) zu erreichen.
W = e2*k0/RP [J] = 2,714*10-13 [J] ≡ 1,694 [MeV].
Diese
Diskrepanzen sind doch sehr irritierend!
• Das
legt neben anderen Gründen die Vermutung nahe, dass ein Neutron kein aus Proton und Elektron zusammen gepacktes Teilchen ist, sondern das kompakte und energiereiche, nur
kurzfristig – unter sehr hohen Drücken und Temperaturen - stabiles
Primärteilchen des Universums ist, welches unter normalen Bedingungen rasch in
die Trümmer Proton+ und Elektron- zerfällt. Dabei wird
ein großer Teil seiner mitgeführten Energie für die Paarbildung Proton÷Elektron
(Abb. 5), ein Teil an die Umgebung abgeführt, um
sie nicht dramatisch abkühlen zu lassen.
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Abb. 5
Das in
dieser 1. Phase so entstandene Atom ist dann das etwas atypische
Wasserstoffatom (1H).
• Offensichtlich
müssen zuerst einige Neutronen dem Atomkern beigefügt werden, ehe sich
daraufhin ein Kern einer höherer Ordnung bilden kann.
• Es
scheint auch so, dass Isotope eigenständige Atome sind, obwohl sie einige
Eigenschaften von vorhergehenden oder nachfolgenden Atomen besitzen. Sieht man
diese Vorgänge nach der vorgestellten Alternative, dann wird auch plausibel,
dass anfänglich erheblich mehr Wasserstoff (99,985
%) produziert wird, wobei Energie frei
wird, die notwendigerweise zur Aufrechterhaltung von Temperatur und Druck im
Umfeld, sowie zur Anlagerung eines intakten Neutrons (Bildung von Deuterium 1D)
an einigen Wasserstoffatomen (0,015 %) bereit sein müssen (Phase 2 - Abb. 6). Die Energiebilanz stellt sich jedoch
bei diesem Prozess auf ca. 77,99:0,25 ein!
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Abb. 6
• In der dritten Phase (Abbildung 7) geschieht noch einmal dasselbe wie in
Phase 2. Dabei entsteht das Element Tritium (1T). Auch in dieser
Phase nur geringer Abfall von Temperatur und Druck im Umfeld wegen Bildung von
Wasserstoff (1H) und gleichzeitig Freiwerden großer Energiemengen.

Abb. 7
So gesehen
scheint selbst die Aufsplittung von Eisen in die verschiedenen Isotope von 53Fe
bis 60Fe nicht gerechtfertigt. Vielmehr sollte man von ähnlichen
Atomen des Elementes 56Fe ausgehen, die aber durchaus eigene
Eigenschaften besitzen.
Man kann auch vermuten, dass die Paare Proton÷Elektron den Atomen die Möglichkeit bieten, Energie ab- und anzutransportieren. Sie sind quasi ein "Ventil" für Wärmestrahlung.
Abb. 8
In Abbildung 8 ist zum Schluss dargestellt, welche Neutronenanzahl Ntats. = A –Z die jeweiligen Elemente tatsächlich besitzen (rot eingezeichnet) und welche Neutronenanzahl sie maximal andocken könnten (grün: Nmögl. – Ntats.). Der Stufenschritt in der grünen Linie bezeichnet jeweils die Position der Edelgase Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon und Radon.
Die Elemente He und Ne sind erkennbar reaktionsträge, denn ihre Differenz zwischen Nmögl. – Ntats. = 0. Bereits Argon (Ar) besitzt eine zwar kleine, aber doch erkennbare, Differenz zwischen den abgegebenen Werten und ist etwas reaktionsfähig zur Bildung von Molekülen. Das steigert sich dann bis zum Radon (Rn). Besonders markiert ist die Position des Elements Eisen (Fe: „❍“), das wegen der erkennbar grossen Differenz besonders reaktionsfreudig sein muss und ist.
(Günter Dinglinger: 25.2.2010)
[i] H. Stöcker, Taschenbuch der Physik, 2. Auflage, S. 666 und 5. korr. Auflage, S.819, Verl. H. Deutsch
[ii] Der
Massendefekt ist sehr klein und die Gerade für mAK würde optisch mit der Geraden für mK
zusammen fallen. Deswegen wurde im Diagramm mK mit dem Faktor 1,05
multipliziert.
[iii] H. Stöcker, Taschenbuch der Physik, 2. Auflage, hintere Umschlagseite
[iv] H. Stöcker, Taschenbuch der Physik, 5. korr. Auflage, S. 819
[v] s.a.
G. Dinglinger, <www.kritiphys.com/einstein_zwei_fundamentale_.html>
(Einstein verreinfacht zu früh), bzw.
[vi] s.a. G. Dinglinger, <www.dinglinger-drg.de> (Einstein u. die Relativitätstheorie).


