Auch wenn von den
zuständigen Institutionen für das Internationale Jahr der Astronomie 2009 das Gegenteil beteuert wird, glaube ich nicht daran,
daß irgend jemand an einer echten Diskussion mit dem angesprochenen Publikum
interessiert ist. Vielmehr geht es offensichtlich darum, ähnlich wie im EINSTEIN-Jahr, die Akzeptanz der Bereitstellung öffentlicher
Fördermittel bei der Öffentlichkeit vorzubereiten bzw. plausibel zu machen für
zugegebenermaßen nebulöse Ziele[i].
Dazu zunächst
einige wissenschaftlich gesicherte
Erkenntnisse:
1. Jede originäre Strahlungsquelle, wie z. B. ein Stern,
emittiert radial, direkt und gerade in alle Richtungen Teilchen, nämlich
Photonen, Energiepakete, bzw. Quanten. Diese Teilchen sind nicht eo ipso „licht“, sind also auf ihrem Weg durch den Raum
nicht sichtbar, sondern erzeugen erst bei einem Aufprall auf ein Hindernis, z.
B. einem Sensor oder dem menschlichen Auge, den Eindruck der Helligkeit, wobei
sie Energie abgeben.
2. Weil Photonen Teilchen mit einer, wenn auch sehr geringen
Masse sind, können sie auf ihrem Weg durch den Raum von sehr großen Massen wie
z. B. der Sonne abgelenkt werden. Voraussetzung ist allerdings, daß sie wegen
ihrer hohen Geschwindigkeit sehr nahe an deren Oberfläche vorbeifliegen.
3. Da der Weltraum von unzähligen strahlenden Objekten besetzt
ist, ist er erfüllt von Teilchen, die nicht registriert werden können, solange
sie keinen Sensor treffen.
4. Es ist erwiesen, daß einerseits die Lichtgeschwindigkeit in
dichteren (als Vakuum) Medien reduziert
wird, andererseits auch die Energiedichte des Lichts verringert wird, wenn
Teilchen auf Hindernisse treffen und dort Energie freisetzen.
5. Es ist also nicht auszuschließen, daß auf einem enorm langen
Weg durch den keineswegs leeren Raum, auch wegen der kreuz und quer laufenden
Teilchen von anderen Quellen, die Energiedichte eines gerichteten
Teilchenstroms verringert wird. Fallen also aus diesem Strom einige Photonen,
muß die Folge von Teilchen geringer werden. Das bedeutet eine Vergrößerung der
beobachteten Wellenlänge, bzw. des Abstandes der einzelnen Photonen.
6. Jedes Photon, das bei einem Quantensprung emittiert wird hat
eine individuelle Information bezüglich Zeit der Emission, Temperatur des
Strahlers, Niveau (Elektronenbahn) und
Differenz der Emission, etc.
7. Licht (Photonen) kennt
nur eine Fortbewegungsrichtung, nämlich von der Quelle weg in den umgebenden
Raum. Insofern sehen wir nicht aktiv, sondern bekommen zu sehen und erhalten
somit Signale aus der Ferne. Die Signale sind kein zusammenhängender Strom,
sondern Einzelsignale, die in bestimmten Zeiteinheiten (Frequenzen ν)
abgegeben werden und die wegen der konstanten (im
absoluten Vakuum cL)
Fortbewegungsgeschwindigkeit einen bestimmten Abstand (Wellenlänge λ)
haben.
8. Kein Objekt kann eine höhere Geschwindigkeit als das Licht
haben. Die Lichtgeschwindigkeit ist die Grenzgeschwindigkeit.
9. Massen beeinflussen sich gegenseitig. Es gilt noch und bis
nichts anderes bewiesen wurde der Satz von Newton
„Aktion ist gleich Reaktion“. Zwei annähernd gleiche Massen im Raum (z. B. Doppelsternsystem) rotieren um einen
gemeinsamen Schwerpunkt, der jeweils der Brennpunkt einer meist elliptischen
Umlaufbahn der einzelnen Massen ist[ii] Dieses Rotationsprinzip gilt auch dann,
wenn eine der beteiligten Massen die andere Masse erheblich übertrifft. So
liegt der Schwerpunkt des Systems Sonne÷Merkur weit im Innern der Sonnenmasse (nur ~ 9 km von ihrem Zentrum entfernt). Dieser
Schwerpunkt bildet mit dem Planeten Venus ein weiteres Rotationssystem mit
einem neuen gemeinsamen Schwerpunkt, der dann wiederum mit dem Schwerpunkt des
Systems Erde÷Mond ein weiteres Rotationssystem bildet, usf. Streng genommen
rotiert also der Mond nicht um die Erde, sondern beide Himmelskörper drehen
sich um ihren gemeinsamen Schwerpunkt, der wegen der überragenden Erdmasse im
Innern des Erdkörpers liegt (RE: ~ 6,38*106 [m]; rSchw: ~ 4,68*106 [m]).
Die Umlaufbahnen beider Himmelskörper sind jeweils eine Ellipse mit der
Exzentrizität e = 0,0162, wobei
die Erdumlaufbahn wesentlich kleiner (große
Halbachsen: aE ~
4,67*106 [m]; aMo
~ 3,8*108 [m]) als die des Mondes ist.
Letztendlich
heißt das, daß unser Sonnensystem ebenfalls in eine Rotation um einen bestimmten
Schwerpunkt im Milchstraßensystem eingebunden ist, die Milchstraße wiederum um
einen Schwerpunkt im Raum rotiert, den sie mit anderen Galaxien hat.
10. Das
Licht ferner Sterne ist in den Bereich größerer Wellenlänge (rot-)verschoben und zwar um so mehr, je weiter
die Objekte entfernt sind. HUBBLE deutet diese Rotverschiebung als Fluchtbewegung der strahlenden Objekte. Er
wird dabei unterstützt von der EINSTEINschen
Relativitätstheorie.
Mit diesem Wissensstand ergeben
sich Zweifel, ob nicht nur Mäuse und Kibitze Probleme[iii]
bereiten, sondern auch zahlreiche Fragen:
Das
Zitat[iv] „Funkt etwa
eine Galaxie am westlichen Himmel, dann trifft ihr Signal zuerst in
Großbritannien ein, danach in Deutschland, später in Polen, schließlich in der
Ukraine“ berücksichtigt nicht die Ausführungen zu Punkt 6. Das in Schottland aufgefangene individuelle Signal
wird dort verarbeitet und ist nicht mehr in der Lage, seinen Weg fortzusetzen.
Das in der Ukraine ankommende Signal hat möglicherweise wenig mit der
Information des in Schottland aufgefangenen Signals zu tun, wo es um etwa 8/1000
bis 1/100 [s] später ankommen würde und mit Sicherheit
dichtere Luftschichten[v]
durchqueren müßte.
Ich
bin außerordentlich skeptisch bezüglich der Aussage: „…prinzipiell könnte man bis zum Urknall vor über 13 Milliarden Jahren
zurückblicken.“ Das gleiche gilt für die Anhäufung der Vermutungen oder die erwähnten groben Berechnungen in dem vorliegenden Aufsatz. In Punkt 10 wurde bereits die
Relativitätstheorie EINSTEINs erwähnt, mit deren Unterstützung HUBBLE die Ausdehnung des Alls erklärte,
bzw. die Theorie vom Big Bang aufgestellt wurde.
An dieser Stelle
soll kurz wiederholt werden, was ich früher[vi]
schon breiter ausgeführt habe. EINSTEIN hat den von ihm aufgestellten Relativitätsfaktor γ = (1 – v2/c2)-1 falsch berechnet.

Abb.
1
Das liegt ganz
einfach daran, daß er von zwei parallel laufenden Lichtsignalen eigentlich die
Zielankünfte vergleichen müßte, statt dessen aber von dem ersten Lichtsignal
die Startzeit mit der Zielankunft des zweiten Lichtsignals vergleicht.
Abbildung 1 soll das einigermaßen verdeutlichen: Das Lichtsignal auf der
Strecke A läuft vom Start (unten) zum
Ziel (oben). Während sich die Strecke B
mit der Geschwindigkeit v nach rechts
bewegt, läuft das Signal ebenfalls vom Start (unten) zum Ziel (oben).
Wenn es dort angelangt ist, wird es durch einen Spiegel mit dem Signal in A
verglichen, aber eben nur Ziel B mit Ziel A und nicht Ziel B mit Start A, wie EINSTEIN ausgeführt hat. Es ist nur möglich den diagonalen
Weg des blinkenden Objektes B zu beobachten (also Signale, die von dem jeweiligen Ort des
Blinklichtes kommen), jedoch nicht, wie ein Lichtsignal von BStart
zu BZiel gelangt.
EINSTEIN spricht sogar davon, hinter dem
zweiten Signal hinterher sehen zu können (sic), was entsprechend Punkt 1 (und der
Vorbemerkung) nicht möglich ist und wovon sich jeder aufmerksame Beobachter
leicht selbst überzeugen könnte. Da γ nicht zwischen wachsenden und
abnehmenden Distanzen (wegen des Quadrat der
Geschwindigkeiten)zu unterscheiden
vermag, hat EINSTEIN zu einer
Krücke gegriffen und einen zusätzlichen DOPPLER-Effekt in seine Theorie
eingebaut. Bei richtiger Betrachtungsweise wird γ = 1 – v/c, d. h.
man erhält den normalen DOPPLER-Effekt
(nähert sich der Beobachter dem Strahler
ist v positiv; entfernt sich der
Beobachter vom Strahler ist v
negativ), der bei Verringerung der Distanz zwischen Beobachter und
strahlendem Objekt eine Violettverschiebung, bei Vergrößerung dieser Distanz
eine Rotverschiebung des Lichtes berechnet.
Bei dieser
Gelegenheit soll noch auf eine Inkonsequenz Einsteins
hingewiesen werden: Er weist anfangs ausdrücklich auf den Geltungsbereich der
Relativitätstheorie hin, nämlich den Bereich der Nähe zur Lichtgeschwindigkeit c
(v ≈ c). Nachdem E. den Ausdruck m*c2*((1-v2/c2)-0,5 – 1) in eine Reihe entwickelt hat m*c2 + 1/2*m*v2
+ 3/8*m*v4/c2 + 5/16*m*v6/c4 + … usf.
schlägt er die Volte und behauptet, daß v2 « c2 ist und somit alle Glieder der Reihe nach dem 2. Glied vernachlässigbar sind. Wie man leicht überprüfen kann, ist das nicht der Fall.
1.) muss die obige Reihe folgendermaßen entwickelt werden:
(1-v2/c2)-0,5 = 1 + 1/2*v2/c2 + 3/8*v4/c4 + 5/16*v6/c6 + usf.
2.) ist dann
m*c2*((1-v2/c2)-0,5 – 1) = m*c2*(1/2*v2/c2 + 3/8*v4/c4 + 5/16*v6/c6 + usf.)
Mit v = c wird die oben angegebene
Reihe
m*c2*((1-v2/c2)-0,5 – 1) = c2 * m * ( ½ + 3/8 + 5/16 +35/128 + u.s.f.) ͢ ∞
3.) mit v2 « c2
m*c2*((1-v2/c2)-0,5 – 1) ≈ 1/2*m*v2 (Newton)
Damit würde auch
die berühmte Formel E = m * c2
Makulatur.
Im Übrigen ist folgende
Gleichung richtig:
m * c2*(1/(1-v2/c2)0,5 – 1) = m * c2*(1/2*v2/c2 + 3/8* (v2/c2)2 + 5/16* (v2/c2)3 + 35/128* (v2/c2)4 + … = ½* m* v2 + 3/8*m*v4/c2 + … (s. o)
In diesem Ergebnis gibt
es keine Ruhmasse
(m*c2) mehr!
Und eine dritte Prämisse hat EINSTEIN vorausgesetzt, die nicht korrekt ist: Er behauptet, daß Licht sich in allen Inertialsystemen gleich und konstant mit der Geschwindigkeit c fortpflanzt. Richtig ist vielmehr, daß Lichtsignale zu dem Inertialsystem gehören, von dem (Sender) sie stammen. Vom Emissionsort eilen die Signale in der Geschwindigkeit c fort, falls sie nicht irgendwo behindert werden. Kommt ihnen ein Beobachter entgegen, dann sammelt dieser die Signale quasi auf (Licht: violettverschoben), entfernt sich der Beobachter von der Quelle, dann sollte das Licht rotverschoben sein. Wegen der von EINSTEIN festgelegten Prämissen erscheint es mir unverständlich, weshalb er im Fortgang seiner Ausführungen von Vorbeiflug des Lichtes spricht, das dann auch noch beobachtet werden soll. Bestenfalls kann ein Signale emittierendes Objekt am Beobachter vorbeifliegen, wobei dann die Näherungs- bzw. Fluchtgeschwindigkeit des von dort kommenden Lichtes an- und abschwellend sein sollte. Soviel zu EINSTEIN und dem EINSTEINjahr! Aber diese Einsicht ist offenbar der etablierten Wissenschaft nicht zugänglich.
Im Zusammenhang
mit den oben besprochenen Artikeln soll gleichzeitig ein im Kosmos-Himmelsjahr behandeltes Monatsthema zur geheimnisvollen
Dunklen Energie[vii] besprochen werden. Es ist selbstverständlich, daß
die Galaxien der Schwerkraft unterliegen, wie unter Punkt 9 schon
gesagt wurde. Aber die Aussage, das Weltall könnte deshalb nicht stabil sein,
sollte unter dem Aspekt des o. g. Punktes noch einmal überprüft werden. Die
Lösung dieser Frage im Prinzip als einfach zu bezeichnen und die Antwort am
Fall eines in die Höhe geschleuderten Steines zu erläutern, ist doch etwas zu
kurz gegriffen. Der HUBBLE-Parameter
kann sicher nicht der Maßstab sein, um zu entscheiden, ob das Weltall sich
ausdehnt oder vielleicht doch kontrahiert. Erstens wurde die sogenannte HUBBLE-Konstante so oft geändert, wie die Teleskope verbessert wurden, so daß
man sich entschloß das Wort Konstante
durch Parameter zu ersetzen.
Zweitens wird im Weltall genügend Masse durch Rotation (Gravitation versus Fliehkraft) im Gleichgewicht
(allgemeines und übergeordnetes Prinzip)
gehalten, so daß außerordentlich fraglich ist, es sei nicht genügend Masse im
All, um den Kosmos stabil zu halten. Es ist mir ein Rätsel, daß Spekulationen
ins Kraut schießen, von denen man Grund und Wirkung nur vermutet, jedoch
Naheliegendes überhaupt nicht in Erwägung zieht, z. B. die Punkte 3 bis 5.
Diese Kenntnisse legen nahe, daß das Weltall insofern stabil ist, daß in ihm Rotation
herrscht, die jedoch bei der Größe der Entfernungen und Zeiträume im Vergleich
zur Existenz der Menschheit kaum oder nicht beobachtbar ist. Wenn schon die
Astrologie als Aberglaube entlarvt werden soll[viii],
dann sollte sich die Astronomie nicht mit unbewiesenen Vermutungen beschäftigen.
Zum sogenannten Urknall noch einige Überlegungen:
Wenn geschrieben
steht[ix],
daß die Allgemeine Relativitätstheorie die am besten derart gesicherte Theorie
sei und allen anderen kosmologischen Überlegungen zugrundegelegt werden kann,
dann verweise ich auf meine
Bemerkungen weiter oben zu EINSTEIN.
Es ist auch selektiv gedacht, wenn davon gesprochen wird, daß zwischen den
im Weltall verteilten Massen gravitative Kräfte wirken, die eine Abnahme der
Expansionsgeschwindigkeit des Raumes bewirken. Grundsätzlich: Im Weltraum rotieren Massen um
einander, wie oben unter Punkt 9 beschrieben. Dieses Prinzip gilt für alle
beobachtbaren Objekte und ich frage mich ernsthaft, warum dieses Prinzip
durchbrochen werden soll, nur weil EINSTEIN nachweislich krause Gedanken zum Prinzip erhoben hatte, wobei die Beweise (Ablenkung des
Lichtes durch große Massen und die Perihelbewegung des Merkur) durchaus
auch andere Ursachen (Kreiselwirkung;
Präzession; Nutation) haben können[x].
Selbst ein
Urknall würde also nicht nur die Massen radial und gerade in den entstehenden
Raum emittieren, sondern es müßte sich, wenn überhaupt, wegen des Rotationsprinzips ein ähnliches
Verteilungsbild ergeben, wie sie eine Galaxie zeigt. Alles andere wäre ein
Wunder.
Daß übrigens auch
Astronomen der Relativitätstheorie mißtrauen, geht aus der Bemerkung hervor:
Dies gilt auch für die Expansionsgeschwindigkeit, die im Grenzfall jeden
beliebigen Wert übersteigt, auch den Zahlenwert, der der Lichtgeschwindigkeit
entspricht[xi]. Danach
anzumerken, die Grenzgeschwindigkeit gilt nur für Bewegungen relativ zum
lokalen Koordinatensystem, ist mehr als billig.
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Abb. 2
Betrachtet man z.
B. eine Galaxie, dann fällt bei jungen Systemen die Spiralstruktur auf, die
sich immer mehr auflöst, denn die Objekte auf Bahnen näher dem Zentrum müssen
sich wegen des Gleichgewichts zwischen Gravitation und Fliehkraft wesentlich
schneller als die äußeren Objekte bewegen, was in der Abbildung 2 durch rote Pfeile angedeutet wird. Hier soll die blaue Position den Beobachter darstellen, die restlichen
Objekte auf anderen Bahnen sollen aus der blauen Position beobachtbar sein. Die
radial angeordneten Pfeile symbolisieren die Ausdehnungsgeschwindigkeit, die
radial vom Beobachter zeigenden Pfeile die Geschwindigkeit, mit der sich die
Objekte vom Beobachter entfernen. Ist die Geschwindigkeit des Beobachters vB dann muß folgerichtig die Geschwindigkeit
des diametral befindlichen Objektes vo = 2*vB
sein. Alle anderen Objekte müssen eine Fluchtgeschwindigkeit haben, die
zwischen beiden Werten liegt.
Das führt aber
bei älteren Systemen, also nach sehr langen Zeiträumen, zu völlig zufälliger
Verteilung um das Zentrum (Kugelsternhaufen).
Das in Abbildung 2 gezeigte Modell erlaubt allerdings keine wesentliche
Expansion oder Kontraktion des Gesamtsystems, denn es ist kaum möglich, daß die
äußeren Bereiche des Systems höhere Geschwindigkeiten besitzen als der innere
Bereich, denn eine zusätzliche Beschleunigung des Bereichs fernab des
explodierten Zentrums ist nur möglich mit der völlig unbekannten Dunklen
Energie, von der niemand weiß, ob sie
beschleunigt oder abbremst, bzw. überhaupt existiert. Die Differenzgeschwindigkeit
würde zwischen 0 < Δv < 2*v
variieren wenn sich das System z. B. gleichmäßig ausdehnt.
Eine beschleunigte Ausdehnung würde irgendwann dazu führen,
daß die von EINSTEIN postulierte
Grenzgeschwindigkeit überschritten würde.
Abb. 3
In Abbildung 3 ist die Alternative dargestellt, bei der sich der Raum gleichmäßig ausdehnt, wobei angenommen wird, daß sich die, beim Big Bang weggeschleuderte Masse nicht gleichmäßig im Raum verteilt, sondern als eine Kugelhülle (quasi Ballon) ausdehnt. Ist die Hülle genügend dünn im Verhältnis zum Kugelvolumen, dann bewegen sich die einzelnen Objekte nicht nur gleichmäßig vom Zentrum weg, sondern die Abstände zwischen den einzelnen Objekten werden in der gleichen Geschwindigkeit größer, wie der Abstand vom Zentrum wächst: b = R * γ * φ/ 180. Dabei soll die Rotationsgeschwindigkeit der einzelnen Massen vernachlässigt bleiben. In diesem Fall könnte man sich tatsächlich vorstellen, daß sich Licht auf durch das Zentrum gekrümmter Bahn bewegt. Allerdings scheint die Nähe zum Zentrum nicht gering genug, wie die Beobachtung an der Lichtabweichung in Nähe der Sonne zeigt. Auch ließe sich die Krümmung des Lichtes im Raum nicht experimentell nachweisen, denn der Sensor empfängt die auf gekrümmter Bahn ankommenden Signale grundsätzlich tangential zur Krümmung ankommend. Somit sieht er ein virtuelles Bild des Signals, das aus gerader Richtung zu kommen scheint.
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Abb. 4
Abb.
4 soll verdeutlichen, daß z. B. bei einem Verhältnis von c ≈ 4,5 * v0
= 4,5 * vB das
beobachtete Objekt erst in der Position PB2 beobachtet werden kann.
Währenddessen das Objekt bereits die Position PO2 eingenommen hat.
Dabei ist nicht berücksichtigt, daß beide Körper auf ihren Bahnen eine eigene
Umlaufgeschwindigkeit besitzen. Der Nahbereich ist das Segment, in dem eine
Bewegung der Gestirne (z. B. in der
Milchstraße) wegen der geringen Geschwindigkeitsunterschiede kaum beobachtet
werden kann.

Abb. 5
Soll dagegen theoretisch ein Objekt jenseits des Zentrums
beobachtet werden, muß damit gerechnet
werden, daß das Signal mehr als die doppelte Zeit für die Überbrückung der
Entfernung benötigt, demnach also auch der Beobachter sich doppelt so weit von
seiner Ausgangsposition entfernt hat.
In der Abbildung 5 soll die ganz normale, der Beobachtung
und Erfahrung gemäße Situation dargestellt sein. Der Raum ist ohne,
menschlichen Erkenntnissen zugängliche und erfaßbare, Grenzen (was hier nicht darstellbar ist, oder nur, indem
unzählige derartige Abbildungen nebeneinander gestellt werden). Im nahezu
unveränderlichen Raum rotieren, völlig
unregelmäßig verteilt, Sternsysteme um andere Schwerpunkte, die wiederum
mit weiteren größeren Systemen gebildet werden. Dieses System (Abb. 5) bildet
ein weiteres Rotationssystem usf.
Da der Raum nicht nur mit Massezusammenballungen
ausgestattet ist, sondern sich in den, für menschliche Begriffe leeren
Zwischenräumen auch Elektronen, Photonen, Staub, Kleinteile, usw. befinden, ist
dieser Raum auch für Licht nicht ohne Hindernisse. Somit wird Licht, je längere
Laufzeiten es im Raum hat, um so mehr Energie verlieren. Geben dabei einige
Photonen aus einem kontinuierlichen Photonenstrom ihre Energie ab (s. Einstein),
muß sich die Wellenlänge (hier der Abstand
zwischen den Photonenfolgen) vergrößern. Man erhält also somit eine
Rotlichtverschiebung, im Extremfall auch unter die Sichtbarkeitsgrenze (z. B. Radiowellen), jedoch kaum Verschiebung
des Lichtes in den violetten Bereich. Letzteres wurde bisher auch nicht
beobachtet.
Die Urknall-Theorie scheint also auf tönernen Füßen zu
stehen, zumal sie ganz offensichtlich die Masse des Universums falsch
einschätzt, weil man nicht berücksichtigt, daß alle Massen mit anderen Massen
durch Gravitation und Fliehkraft infolge von Rotation in Wechselwirkung stehen.
Kosmische (dritte) Geschwindigkeit als
Berechnungsgrundlage zu verwenden, ist nicht statthaft.
P.S.: Wenn ich, wie so oft, keine Antwort auf meine Einwände
erhalte, dann sage ich mir mit Chr. Morgenstern, alias Palmström: „Weil, so
schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf!“


