Licht: Teilchen und Welle?

(09.2008)

Albert EINSTEIN hat bezüglich des Lichts einige kapitale Fehler in die Welt gesetzt, die von vielen Wissenschaftlern nahezu kritiklos übernommen wurden, die aber die Öffentlichkeit mit ihren Konsequenzen derart faszinierten, dass kaum dagegen angegangen werden kann.

1.         Er hat mit Hilfe des altbekannten Lehrsatzes des Pythagoras die Relativitätstheorie, bzw. den Relativitätsfaktor entwickelt, auf dem sich die Relativitätstheorie aufbaut. Zu diesem Thema habe ich einige  Kritiken verfaßt.

2.         Er hat behauptet, dass die Lichtgeschwindigkeit in jedem Inertialsystem konstant ist, was bei vielen Wissenschaftlern zu Mißverständnissen führt. Dazu ist nur zu sagen, dass die Geschwindigkeit des Lichts von seinem Ursprung her (Lichtquelle, Sender) im leeren Raum konstant ist. Sobald Licht in andere dichtere Medien gelangt, kann von Konstanz keine Rede mehr sein. Es ist auch nicht wahr, dass die Lichtgeschwindigkeit in Bezug zu fremden Inertialsystemen die Gleiche ist, wie im eigenen System.

3.         Lichtgeschwindigkeit kann nicht mit Massegeschwindigkeiten verglichen werden. Licht ist ein Signal von Ereignissen, das radial und geradlinig vom Ort des Geschehens ausgeht. Dieses Signal kann sich mit anderen Lichtsignalen kreuzen oder ihnen entgegenkommen, ohne von diesen Signalen beeinflußt zu werden. Aus diesem Grund kann auch nicht davon gesprochen werden, dass der Weltraum – zwischen den verstreuten Massen, bzw. Sternen – vollkommen leer sein.

4.         Licht ist offensichtlich Masse (Teilchen, Photon, Energie) und kann von anderen (sehr großen) Massen beeinflußt (abgelenkt) werden. Die auch behauptete gleichzeitige Wellennatur von Licht ist eine Vermutung, die sich aus der beobachteten Frequenz des Lichts ergibt. Da die Signale vom Sender in Quanten ausgesandt werden, die in ganz bestimmten Energiemengen (h [Js]) und ganz bestimmten Zeitabständen (f [1/s]) erfolgen, ist die genannte Vermutung verständlich, aber nicht zutreffend. Es können zwar Längenabstände (λ [m]) zwischen den Pulsfolgen festgestellt werden, jedoch hat das nichts mit Wellen zu tun, wie auch keine Amplituden, oder mit elektrischen und magnetischen Feldern vergleichbare Erscheinungen, beobachtet werden können.

 

Weitere Ungereimtheiten ergeben sich aus folgenden Beobachtungen:

•         Während berichtet wird, dass im Prisma bereits an der ersten brechenden Kante Licht in seine Spektralfarben getrennt wird, kann diese Erscheinung in einer planparallelen Glasplatte nicht beobachtet werden.

•         Während FIZEAU und BEER bewiesen haben, dass Licht nur im absoluten Vakuum seine konstante größte Grenzgeschwindigkeit besitzt und in dichteren Medien eine geringere und dazu entsprechend der Weglänge abnehmende Geschwindigkeit hat, wird diese Erkenntnis vielfach ignoriert.

•         HUBBLE hat entsprechend der Relativitätstheorie (s. o.) und auf Grund der Beobachtung der Rotverschiebung des Lichts behauptet, dass sich das Weltall ausdehnt. Dieser These kann mit einigem Recht widersprochen werden:

Die Erde (Beobachter), bzw. unser Sonnensystem ist keinesfalls der Mittelpunkt des Weltraums. Dennoch kann Rotverschiebung des Lichts bei fernen Sternen radial in allen Richtungen beobachtet werden. Also müßten sich Beobachter und Sterne jeweils großer Geschwindigkeit bis letztendlich Lichtgeschwindigkeit von einander entfernen. Das würde aber auch bedeuten, dass diametral zum Beobachter stehende Sterne sich voneinander mit Überlichtgeschwindigkeit entfernen, was nicht sein kann, denn Licht hat die Grenzgeschwindigkeit.

Da bewiesen ist, dass der Weltraum nicht leer ist (Staub, Licht, etc.), kann man auch von Energieverlust des Lichts auf sehr langen Wegstrecken ausgehen. Wenn also Photonen durch Abgabe ihrer Energie verloren gehen, wird vorzugsweise die zeitliche Folge der Photonen (Frequenz) geringer, was zu Vergrößerung ihrer Abstände (Wellenlänge) führt. Die durch diesen Effekt beobachtete Rotverschiebung des Lichts hat aber nichts mit Ausdehnung des Raumes zu tun, weshalb man auf statisches Verhalten des Weltraums schließen kann.

•         Trifft Licht auf eine planparallele Glasplatte oder auf ein Prisma, wird ein bestimmter Anteil (z. B. 15 %) des Lichtes reflektiert. Der größere Anteil dringt in das Material ein, wird dort entsprechend des Brechungsindex abgelenkt und auf seinem Weg durch das Material teilweise absorbiert. An der Austrittsfläche wird das Licht wiederum teilweise reflektiert, während das Restlicht dort wieder entsprechend des Brechungsindex n in ähnlicher Weise wie beim Eintritt abgelenkt wird und in der ursprünglichen Umgebung (z. B. Luft) die Geschwindigkeit annimmt, die dieser Umgebung entspricht.

•         Da die erste brechende Kante einer planparallelen Glasplatte keine Separierung (n ≠ f(f)) des hindurchgehenden Lichts in seine Komponenten bewirkt, kann das auch nicht im Prisma geschehen. Vielmehr muß vermutet werden, dass originäres Licht (Sonnenlicht) seine ganz bestimmte Frequenz, also auch Wellenlänge besitzt, während dagegen dessen Spektrum durch das Prisma erzeugt wird. Im oberen Teil des Prismas durchmißt das Licht einen wesentlich kürzeren Weg durch das Glasmaterial als im unteren Teil, also in der Nähe der Prismenbasis. Allgemein geht man davon aus, dass die Lichtgeschwindigkeit in durchlässigem Material konstant ist und nur vom Material abhängt. Dieser Auffassung widerspricht jedoch das Gesetz von LAMBERT-BEER, wonach die Intensität von Licht im passierten Material exponentiell nach dem durchlaufenen Weg abnimmt. Würde diese Intensität allerdings deshalb abnehmen, weil die Lichtgeschwindigkeit reduziert wird, dann müßte bei konstanter Frequenz f die Wellenlänge λ geringer werden, je länger der Lichtweg im Material ist. Das hieße jedoch, dass Licht im Prisma kurzwelliger wird, je näher es das Prisma an seiner Basis durchläuft.

•         Diese Sichtweise würde auch die Spektralfarbenfolge bei einem Regenbogen erklären. Die Umkehrung der Farbenfolge bei dem schwächer erscheinenden Nebenregenbogen ist die Konsequenz des Eintritts des Sonnenlichts in den unteren Bereich des Regentropfens und des damit längeren Lichtweges im Wasser. Hinzu kommt, dass beim Hauptregenbogen das Licht zweimal im Wasser reflektiert, im Nebenregenbogen dreimal Reflexion stattfindet. Da das Licht nicht nur reflektiert, sondern auch teilweise gebrochen aus dem Wassertropfen austritt, muß der Nebenregenbogen schwächere Leuchtkraft haben. Der hellere Bereich innerhalb des Regenbogens wird mit hoher Wahrscheinlichkeit durch überwiegende Reflexion des Lichts am und in der Nähe vom "Äquator" der Regentropfen verursacht, während das Restlicht die Tropfen durchdringt und an dessen Rückseite austritt, ohne weiter beobachtet werden zu können.

[30.09.2008]


Anhang   v. 12.10.2015 

Zum Punkt 4 ist anzumerken: Am 20.9.2015 erhielt ich eine Email von Dr. Edward Henry Dowdye, der mich (u.a.) auf die Veröffentlichung „Discourses & Mathematical Illustrations pertaining to the Extinction Shift  Principle under the Electrodaynamics of Galilean Transformations“ hinwies. Zitat daraus:

„Überzeugende Beobachtungen zeigen, dass eine direkte Wechselwirkung zwischen Gravitation und elektromagnetischen Wellen nicht stattfindet. Die berühmte Gravitationslichtablenkungsgleichung der Allgemeinen Relativitätstheorie wurde mit Hilfe des Energieerhaltungssatzes und einer minimalen Energie-Weg eines Lichtstrahls im Plasmarand der Sonne unter Einfluss des Gradient des Gravitationsfeldes der Sonne abgeleitet. Überraschenderweise zeigte dieses Ergebnis, dass die Werte frequenzunabhängig sind.“

Das oben zitierte Buch steht jetzt im eBook-Format zur Verfügung.

Diese Zitate stützen meine Behauptung, dass Licht keineswegs eine elektromagnetische Welle oder ein Lichtstrahl ist, sondern eine schnelle Folge von Photonen mit (zwar sehr geringer) Masse.


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f    aktualisiert am: 21.03.2016  copyright: G. Dinglinger. 41564 Kaarst; Mail: gdinglinger@gmx.de